EOP - Einkoppeloptiken mit Diffusor für Bestrahlungsstärke

Für die Messung der Bestrahlungsstärke sowie universelle Strahlungseinkopplung bietet Instrument Systems eine Reihe von verschiedenen Einkoppeloptiken an. Diese unterscheiden sich vor allem im Lichtdurchsatz, dem Grad der Kosinusanpassung sowie im Spektralbereich. Alle Einkoppeloptiken beinhalten einen Diffusor zur Streuung der einfallenden Lichtstrahlung. Hinter dem Diffusor befindet sich die Eintrittsfacette des Lichtleiters, mit dem die Strahlung in das Spektrometer gekoppelt wird.

Merkmale:

  • Flexibler Lichtleiter-Anschluss
  • Versionen mit unterschiedlicher Kosinusanpassung und Lichtdurchsatz
  • Spezialversion mit festem Öffnungswinkel (Field-of-View) von 5,7°

Übersicht der verfügbaren Einkoppeloptiken: 

Modell

Kosinusanpassung

Lichtdurchsatz

Spektralbereich

Anwendung

Mit Faserbündelanschluss

EOP-146

gut

mittel

190 - 2500 nm 

Für ausgedehnte Lichtquellen

EOP-120

mittel

gut

190 - 1700 nm

Universell

EOP-121

mittel

gut

190 - 1700 nm 

Universell, sehr flache Bauweise

EOP-140

gering

hoch

190 - 2500 nm

Schwache Lichtstrahlung

EOP-542

n/a

hoch

190 - 2500 nm

5,7° Öffnungswinkel

Mit SMA-Faseranschluss

EOP-350

sehr gering

gut

1000 - 5000 nm

Infrarotbereich

Ulbricht-Kugel

ISP40

sehr gut

gering

220 - 2500 nm 

Sonnenstrahlung

Für allgemeine Anwendungen empfehlen wir die Einkoppeloptiken der Serie EOP-120 und EOP-121 (seitlicher Faserbündelanschluss), die einen Kompromiss zwischen guter Kosinusanpassung und gutem Lichtdurchsatz aufweisen.

Wenn Sie ausgedehnte Lichtquellen vermessen möchten, ist eine gute bis sehr gute Kosinusanpassung erforderlich, die allerdings immer zu Lasten des Lichtdurchsatzes geht. Die Einkoppeloptik EOP-146 erfüllt diese Eigenschaften. Für eine optimale Kosinusanpassung bei gleichzeitig weitem Spektralbereich sind Ulbricht-Kugeln am besten geeignet. Instrument Systems hat hierfür die ISP 40 entwickelt, die in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist.

Die Einkoppeloptik EOP-140 ist nur für Anwendungen geeignet, die einen hohen Lichtdurchsatz erfordern. Für Messungen mit definiertem Öffnungswinkel (Field-of-View von 5,7°) ist das Modell EOP-542 erhältlich, das hauptsächlich zur Vermessung der direkten Sonnenstrahlung eingesetzt wird.

   Kosinusanapassung

Unter der Annahme, dass Empfänger und Lichtquelle senkrecht zueinander ausgerichtet sind, wird die Bestrahlungsstärke von ausdehnten Lichtquellen gemäß dem photometrischen Grundgesetz nur richtig erfasst, wenn sich die Signalempfindlichkeit des Empfängers mit dem Kosinus der Einstrahlrichtung ändert.

E = E0 x cos(α)

E : Bestrahlungsstärke, die unter dem Einfallswinkel gemessen wird
E0 : Bestrahlungsstärke bei senkrechtem Einfall
α : Winkel zwischen der einfallenden Lichtstrahlung und der Empfängernormalen

Generell gilt: je besser die Kosinusanpassung desto geringer der Lichtdurchsatz.